Klima

Im Gebiet des Maltatals herrscht ein ausgesprochen inneralpines Klima vor.  Die Winter werden durch den Einfluss des oberitalienischen Klimas teilweise gemildert. Als Jahresmittel der Temperatur wird von der Wetterstation Klagenfurt + 3,3° C bei einer mittleren Seehöhe von ca. 1.500 m angegeben. Die Menge der Niederschläge beträgt in den Tallagen  ca. 1.100 mm und steigt bis zur Baumgrenzen auf ca. 1.500 mm an. Hiervon entfallen auf die unteren Gebiete während der Vegetationsperiode (Mai – September) ca. 550 mm. Bedingt durch das oberitalienische Tief kann es in den Sommermonaten zu sehr intensiven Niederschlägen kommen, von denen eine Gefahr ausgehen kann.  Eine geschlossene Schneedecke besteht in den mittleren Lagen von Mitte November bis Mitte April, teilweise sogar bis Mitte Mai. Die durchschnittliche maximale Schneehöhe beträgt ca. 1 Meter. Im Frühjahr und Herbst können stark bis sehr starke sturmartige West- bzw. Nordwest-Winde auftreten. Man könnte diese als kalten Nordföhn bezeichnen, der durch die Enge (Düsenwirkung) und die Nordwestrichtung des Tals zusätzlich verstärkt wird. Diese Winde führen zu einer schnellen Austrocknung der Böden, die, wenn sie im Frühjahr und Herbst mit einer Trockenperiode zusammenfallen, zu ungünstigen Wuchsbedingungen führen können.



 

 

Zirbe.jpg